Ernährungsbedingter Haarausfall
Die Haarfollikel gehören zu den Zellen im Körper, die während des ganzen menschlichen Lebens am teilungsaktivsten sind. Entsprechend hoch ist der benötigte Grundumsatz an Nährstoffen, die ein Haarfollikel braucht – diese Nährstoffe werden über die Nahrung aufgenommen.
Wird nun mittels Diäten oder radikalen Ernährungsumstellungen (beispielsweise auf vegetarische Ernährung) die Nährstoffaufnahme gestört, stehen den Follikeln nicht mehr genügend Nährstoffe für die Zellteilung zur Verfügung. Schwierig wird die Versorgung vor allem deswegen, weil die für den Haarwuchs notwendigen Nährstoffe vom Körper nicht oder nur bedingt gespeichert werden können.
Die wichtigsten Nährstoffe für einen gesunden und kräftigen Haarwuchs sind dabei Eisen, die B-Vitamine B6, B12 sowie Folsäure (bisweilen auch als B9 oder B11 bezeichnet) und Vitamin C. Da diese Nährstoffe auch beispielsweise in einer Schwangerschaft in erhöhten Mengen gebraucht werden, ist hier parallel zu den hormonellen Gründen ein weiterer Faktor für hormonbedingten Haarausfall zu finden. Den gleichen Effekt können auch Essstörungen wie Bulimie und Magersucht hervorrufen. Im umgekehrten Fall kann eine Fehlversorgung an Vitamin A ebenfalls zu Haarausfall führen.